Schritt 1: Personal Trainer empfehlen lassen

Wenn du niemanden kennst, der dir aus persönlicher Erfahrung einen Trainer empfehlen kann, dann solltest du dich zum Beispiel an den Bundesverband Personal Training (www.bdpt.org) wenden. Die Berufsorganisation berät, informiert und gibt einen guten Überblick über Plattformen, auf denen ernst zu nehmende Anbieter registriert sind.

Schritt 2: Qualifikation prüfen

Es gibt auch in diesem Beruf keinen Königsweg. Doch gute Bedingungen bringen Personal Trainer mit, die etwa Physiotherapeuten sind, Sportwissenschaften studiert oder auch eine ärztliche Ausbildung abgeschlossen haben. Mindestens genauso wichtig ist es, dass sich ein Personal Trainer regelmäßig fortbildet. Denn gerade in diesem Metier werden angesichts intensiver Forschung Standards häufig geändert. Deshalb sollte direkt nachvollziehbar sein, dass und wie sich ein Personal Trainer auf dem Laufenden hält. Besucht er internationale Trainer-Summits, nimmt er an Seminaren teil, tauscht er sich zumindest mit anderen aus? Hat er ein funktionierendes Netzwerk? Lasst euch nicht blenden, auch ein gut ausgebildeter Personal Trainer muss wissen wo seine Grenzen liegen und sollte Empfehlungen für Spezialisten unterschiedlicher Bereiche aussprechen können.

Schritt 3: Probetraining vereinbaren

Ein guter Personal Trainer lädt zu einem ersten Probetraining ein. Und zwar kostenlos. In einem Gespräch kann jeder leicht feststellen: Ist ein Konzept erkennbar? Sprich: Macht er eine ausführliche Anamnese, fragt er nach, vereinbart er Ziele? Ist er in der Lage, auf dich einzugehen, verständlich Anweisungen zu geben, geduldig und nicht herablassend Übungen und Zusammenhänge zu erklären und – auf lange Sicht wichtig – ausreichend zu motivieren?

Schritt 4: Flexibilität testen

Du willst dein Training in den Berufsalltag integrieren? Dann liegt es nahe, einen Personal Trainer aufzusuchen.Klar, zeitliche Flexibilität ist schließlich sein Schlüsselmerkmal, sollte es zumindest sein. Deshalb: Kann er auf dich und deine Wünsche reagieren? Bietet er dir an, bei Bedarf früh morgens, mittags oder abends mit dir zu trainieren? Und ist er auch rechtzeitig und zuverlässig zu erreichen? Fragen und austesten!

Und eine Frage zum Schluss: Wie viel darf ein Personal Trainer kosten?

Wer seine Dienste für 30 Euro anbietet, kann kaum seriös arbeiten. Das wird der Qualifikation nicht gerecht und auch nicht dem Aufwand. Denn das Training wird vor und nachbereitet. Anders ist eine individuelle Betreuung – und darauf kommt es schließlich an – nicht möglich. Ein Stundenhonorar von bis zu 100 Euro ist daher nicht selten. Ihr glaubt, ihr könnt euch das nicht leisten? Doch. Wie eingangs erklärt: Ein guter Personal Trainer lässt sich etwas einfallen. So wie wir es vom Move Better Institut tun. Wir bieten Programme für Kleingruppen an, erarbeiten maßgeschneiderte Übungspläne, nach denen auch daheim trainiert werden kann, oder leiten per Online-Anweisungen an.

Noch mehr Fragen? Mehr zur Qualifikation und der Arbeitsweise der Mitarbeiter im Move Better Institut findet ihr übrigens hier: www.move-better.de

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